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Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

 

Was haben Angelina Jolie, Amal Clooney und Amber Heard gemeinsam? Ja, sie sehen alle drei super aus, müssen sich ums Finanzielle nicht die hübschen und ungerechter Weise auch klugen Köpfchen zerbrechen und sie waren oder sind mit jemandem liiert, der schon zweimal vom amerikanischen People Magazine den Titel „Sexiest Man Alive“ verliehen bekam.

Nach dem Erkenntnisstand eines, unserer Redaktion wohlbekannten, jungen Mannes müsste die vierte Dame im Bunde, der mit begehrten Männern Gesegneten, die gute alte Mary Krismes sein, also die Frau vom Weihnachtsmann.

Richtig gelesen: Der alte Sack von (oder vom?) Weihnachtsmann ist der Sexiest Man Alive – Ever! Und diese Behauptung hat ein furchtloser Mann für uns getestet – wenn auch nicht so ganz selbstlos, wie es hier vielleicht gerade klingt. Und wahrscheinlich würde er es sogar wieder tun, wenn er inzwischen nicht eine feste Freundin hätte …

Aber lest selbst, wie wir herausfanden, welchen ungeahnten Sex-Appeal der Weihnachtsmann besitzt. Ho Ho Ho!

 

Es war einmal ein junger Mann, der zum Karneval gehen wollte. Der Tag des Verkleidens rückte näher, aber ein Kostüm war ihm noch nicht recht eingefallen. Es sollte möglichst auch nicht so viel kosten, das Geld konnte er schließlich lieber in Getränke investieren. Der junge Mann überlegte und ihm fiel ein, dass er ja noch das Weihnachtsmannkostüm aus dem letzten Jahr bei sich herumliegen hatte, mit dem er seine Neffen und Nichten am Heilig Abend Angst und Schrecken eingejagt hatte (ihm war es sehr wichtig gewesen, dass sie ihn nicht erkennen würden und so war er vielleicht etwas übers Ziel hinausgeschossen. Jedenfalls hatte seine Familie den strengen Geschenkebringer nicht mehr, wie üblich, im Anschluss an die Bescherung zu einem Getränk eingeladen. Stattdessen hatte ihn der Großvater der erschreckten Kinder, also sein eigener Vater, zur Tür hinausgejagt und das schönste Geschenk für die Kinder war bis zum heutigen Tag die Geschichte, dass ihr Lieblingsonkel bei seiner Ankunft, auf den „bösen Wein-Mach-Mann“ gestoßen war und ihm eine gehörige Tracht Prügel verabreicht hatte, bevor er zu der Familie ins warme, kerzendurchflutetet Haus stieß).

Der junge Mann beschloss also, dem Kostüm noch eine zweite Chance zu geben. Jetzt zu Karneval würden schließlich keine Kinder um diese Zeit und in diesen Locations unterwegs sein. Schon auf dem Weg zur ersten Feier spürte er in den Bussen und Bahnen die Blicke der weiblichen Mitreisenden. Bildete er sich das ein oder wurden ihm wirklich ganz eindeutig zweideutige Blicke zugeworfen? Na ja, der Weihnachtsmann ist eben ein Sympathieträger, dachte sich der junge Mann und setzte seinen Weg fort.

Kaum in der ersten Bar angekommen, flüsterte ihm eine sanfte Frauenstimme ins Ohr: „Oh, der Weihnachtsmann! Ich bin kein artiges Mädchen, darf ich jetzt mit deiner Rute spielen?“ Er traute seinen Ohren nicht, fand sich aber im nächsten Moment in einer wilden Knutscherei mit der Flüster-Frau wieder. Doch plötzlich entwand sie sich seinen Armen, mit dem Hinweis, der Cowboy, der das Lokal gerade betreten habe, sei Freund und deswegen müssen sie ihn nun leider verlassen. Verständlich.

Der junge Mann bestellte sich ein Bier und es stand kaum vor ihm, da schob ihm eine prallbusige Blonde von der Seite einen Zettel mit ihrer Handynummer zu. Innerhalb weniger Minuten befanden sich die Lippen des Weihnachtsmanns auf dem nächsten Mund. So ging der Abend weiter: Egal, wohin er ging, der junge Mann konnte sich in dieser Nacht kaum vor Angeboten aller Art retten. Und natürlich ging er am Ende weder allein nach Haus, noch verschwand er in sein eigenes Bett …

Nun dachte er nach diesem Erlebnis zunächst noch, es wäre vielleicht Zufall gewesen, dass er in seinem Kostüm auf so viele Frauen gestoßen war, die offensichtlich ihre ganz eigenen Vorstellungen vom Umgang mit dem Weihnachtsmann hatten.

Ein paar Monate später sollte er aber eines Besseren belehrt werden. Eingeladen zu einer großen Mottoparty („Sagen und Märchenfiguren“), griff der junge Mann wieder zum bewährten Kostüm – und wieder ging es bereits auf der Reise zur Party los, dass er aufs Heftigste angeflirtet wurde. Während der Feier wurde er gefragt: „Darf ich mich auf deinen Schoß setzen? Du kannst den Mantel auch anbehalten!“ Es war deutlich, auf welche Weise dieses „auf-den-Schoß-setzen“ gemeint war, da es mit den gleichen lüsternen Blicken ausgesprochen wurde, wie: „Du hast doch bestimmt einen ganz, ganz doll gefüllten Sack für mich dabei?“ oder „Wie gerne würde ich jetzt an einer Zuckerstange lutschen!“

Der junge Mann empfiehlt noch heute jedem Single-Freund, bei nächster Gelegenheit den Zauber des Weihnachtsmannkostüms auszuprobieren.

Und wen der Bart beim Küssen kitzelt, der nimmt ihn einfach ab.

 

Fröhliche Weihnachten und in jeder Hinsicht eine tolle Bescherung für Euch alle. Ho ho ho!

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