photocase7p67gf6k55198831Wir hatten uns länger nicht gesehen und waren für den gesamten Sonntag verabredet. Ich rechnete gegen Mittag mit Dir, hatte aber so eine Ahnung. Und dann kam sie, die Mail. Im Betreff stand „Ich bin unmöglich…“ und die Mail war kurz und klar „Verkatert….wird auf jeden Fall spät…muss auch faulenzen, bevor was geht…“. Ich war nicht überrascht, denn sich an einem Sonntag mit Dir zu verabreden ist immer ein Vabanque-Spiel. Also schrieb ich sinngemäß zurück, dass das kein Problem sei, Du Dich melden solltest, sobald was ginge und ich mich auf Dich freuen würde. Den Tag verbrachte ich gemütlich in der Sonne. Als Du abends kamst, warst Du noch ein bisschen wackelig auf den Beinen, aber trotz Verkaterungsrestspuren wahnsinnig hübsch. Viel war nicht los mit Dir; Du hast mich einfach machen lassen. Und als ich dann was kochte, lagst Du im Bett und hast geschlafen. Und Du sahst unglaublich süß aus dabei!

Ich mag es, wenn Du bist, wie Du bist. Du brauchst Dich nicht perfekt zu fühlen, wenn wir uns treffen. Du bist für mich sowieso perfekt. Ich liebe Dich so wie Du bist, mit aller Daddeligkeit. Es ist ja nicht so, dass Du nicht berechenbar wärst. Ich weiß bei Dir immer genau, woran ich bin. Sonntags, wie gesagt, kann ich mich drauf verlassen, dass eine Verabredung mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent abgesagt wird. Und ich kann mich zu 100 Prozent darauf verlassen, dass Du gut riechst. Und dass ich es leicht schaffe, Dich zum Lachen zu bringen. Und dass Du beim Sex ganz anders guckst, als normalerweise. Für mich bist Du die schönste Frau der Welt – da kann auch ein ausgewachsener Kater nichts dran ändern.

Warum ich Dir das schreibe? Damit Du weißt, dass Du richtig bist. Ich mag Dich so, wie Du bist. Ich mag Dich, wenn Du abnimmst. Ich mag Dich, wenn Du zunimmst. Ich mag Dich, wenn Du gesund bist. Ich mag Dich, wenn Du krank bist. Ich mag Dich, wenn Du gute Laune hast. Ich mag Dich, wenn Du schlechte Laune hast. Ich mag Dich nackt und ich mag Dich angezogen. Ich mag Dich eigentlich immer, weil Du bist, wie Du bist.

Und ganz besonders mag ich Dich, wenn Du zerknirscht bist und Mails mit dem Betreff „Ich bin unmöglich…“ schreibst. Denn ich weiß, wie Du aussiehst, wenn Du das schreibst, und ich weiß, wie Du lachen wirst, wenn wir darüber sprechen.

Ach, und weißt Du, dass ich es liebe, Dir ins Gesicht zu sehen, wenn Du kommst? Da sehe ich dann alles, was Dich ausmacht. Komprimiert in einem kurzen Augenblick.

Foto: yellowbird / photocase.de

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Kommentare

  1. Echt süss ;

    | sabine | Reply