Yuki, so heißt mein Lovetoy, ist gewissermaßen der Bruder der Stimulatoren Sakura und Midori, die aufgrund ihres Namens und Aussehens fernöstliche Assoziationen schaffen sollen. Auf den ersten Blick wirkt das Lovetoy wirklich ungewöhnlich, an Asien denke ich dabei jedoch nicht. Dafür fällt mir beim Öffnen des Kartons die durchsichtige Schachtel auf, dank der ein Spielzeug endlich auch mal beim Aufbewahren eine gute Figur macht.

Stimulator YukiBevor ich Yuki in mein Regal stelle, soll er aber erst einmal ausprobiert werden. Dafür muss zunächst die beiliegende Bedienungsanleitung studiert werden. Das zu meinem neuen Spielzeug dazugehörende Ladegerät besteht aus drei Teilen, die zusammengesteckt werden müssen, bevor Yuki mit Strom aus der Steckdose versorgt werden kann. Nachdem diese Vorarbeit erledigt ist, wird das Lovetoy mithilfe von zwei Magneten, die gleichzeitig die Schalter des Stimulators darstellen, auf der Ladestation platziert.

Yuki1 Ich nutze die Wartezeit indes, um mir Yuki, was übrigens aus dem Japanischen kommt und Schnee bedeutet, genauer anzuschauen. Die Form soll, abgeleitet vom Namen, eine Schneeflocke darstellen. Mich erinnert die Kontur eher an einen unfertigen Schneemann, dennoch gefällt mir das Design sehr gut. Besonders die Farbe Weiß finde ich ansprechend, da sie eine gewisse Reinheit ausstrahlt und im Zusammenhang mit Sexspielzeug eher selten zu finden ist. Darüber hinaus ist meiner Ansicht nach auch die Größe ideal, um erregende Momente zwischen meinen Beinen zu erzeugen. Die äußere Schicht des Toys besteht aus Silikon und fühlt sich angenehm weich an. Nimmt man das Spielzeug jedoch in die Hand, so spürt man leider sofort das harte Innenleben.

Yuki2Nach etwa zwei Stunden ist dann auch der Akku aufgeladen und ich kann endlich loslegen. Ich beginne zunächst mit der langsamsten, sanftesten Vibrationsstufe, wechsle jedoch schnell zur dritten, die gleichzeitig die intensivsten und schnellsten Schwingungen bietet. Zusätzlich gibt es noch ein Programm, das mich mit pulsierenden Vibrationen verwöhnen soll. Das Wechseln zwischen den Vibrationsmodi funktioniert gut, aber leider schafft es keine der vier Vibrationsstufen, mich in Wallung zu bringen.

Nach dem Ausprobieren stelle ich einen weiteren Makel des Toys fest. Rund um die Schalter sind kleine Rillen, in die beim Reinigen sicher leicht Wasser eindringen kann. Darum sollte nach dem Gebrauch unbedingt auf ein spezielles Reinigungsspray für Sextoys zurückgegriffen werden, um die Funktionsfähigkeit des Stimulators nicht zu gefährden.

Fazit: Meine Erwartungen, die ich aufgrund des hübschen Aussehens an das Lovetoy der Marke iroha hatte, sind nicht erfüllt wurden. Selbst im stärksten Vibrationsmodus reichen die Schwingungen nicht aus, um mich vollkommen zu befriedigen. Für diejenigen, die es ohnehin sanfter mögen, kann Yuki aber bestimmt ein schönes Spielzeug sein. Darum bekommt der Stimulator von mir 3 von 5 Herzen.

My rating: 3 of 5 hearts

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